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Again about dogs-mines (may be, it will be interesting)

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  • Again about dogs-mines (may be, it will be interesting)

    Yesterday I read book of V.P.Beshanov "1942 year - educational year" and found mentions about Soviet antitank dogs.

    According Beshanov

    "Fist strike of Germans in the northern part of Stalingrad was defended by 10 Rifle NKVD Division of polkovnik Saraev A.A...
    This division was reinforced by 1st Company of 28th Separate detachment of dogs-tank destroyers (28y Otdel'nyy otriad sobak istrebiteley tankov) under command of starshiy leytenant (rank between "leitenant" and "captain") Bragorenko P.G....
    Dogs-tank destroyers had 3 months training.... "

    Then he describes how they fought against tanks (equal with description of Trommelfeuer)

    "First using of such dogs was in autumn of 1941 in Battle for Moscow. They also were used during defense of Oskol and Stalingrad in 1942 and during advance of Donskoy Front in 1943.

    As Saraev wrote "first German tanks, which were destroyed in Stalingrad, were destroyed by dogs-tank destroyers". Germans knew about this and later "shot all dogs and cats in territory near frontline".

  • #2
    ...

    I've found another photo....

    Company of "tank-exterminator dogs" operated by the Briansk Front engineer units is marching to the frontline. September 1941.

    photo source: AviaPress.com <---- Military Chronicles Series



    Regards, Sven

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    • #3
      Re: ...

      Originally posted by Trommelfeuer
      I've found another photo....

      Company of "tank-exterminator dogs" operated by the Briansk Front engineer units is marching to the frontline. September 1941.

      photo source: AviaPress.com <---- Military Chronicles Series



      Regards, Sven
      "Ni figa sebe...." (amazed by prices and especially by shipping cost of this service)
      I get Military Chronicle for $7 (for myself ). Shipping cost from here to US isn't exceed $10! Frontline Illustration costs even less $5
      If you fire a rifle at the past, the future will fire a cannon at you.....

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      • #4
        Beshanov

        I'm not fond of Beshanov.... Too primitive style
        If you fire a rifle at the past, the future will fire a cannon at you.....

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        • #5
          i too have read of the dog tank busters. In the article i also read it stated that the dogs were trained to eat under russian tanks, thus during battle they ran under the russian tanks, not german tanks. interesting, but failed, and was not used again.

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          • #6
            Here are pictures of Anti-tank dog and Demolition dog from collection of Artillery museum in St Petersburg





            with best regards

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            • #7
              Cool! Thank you for posting these images @ Bair !

              Regards, Sven

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              • #8

                Minenhunde als "Panzervernichtungshunde" waren lebende Minen

                Die deutsche Panzerabteilung war nach schweren Kämpfen mit russischen Verbänden, die sich bis Ende Mai 1942 hingezogen hatten, in einem Dorf südöstlich von Isjum zur Ruhe gekommen. Erst jetzt hatten die Soldaten Gelegenheit, das frische Grün um sich herum wahrzunehmen. Die Steppe war mit Blumen bedeckt, Lerchen jubilierten im Blau des Himmels. Der Krieg schien in weiter Ferne zu sein. Doch die Wirklichkeit des Kriegsalltages sah anders aus: graugespritzte Ungetüme, Panzerkampfwagen, gepanzerte Fahrzeuge und bullige Lastkraftwagen, standen im Schatten der niedrigen weißgetünchten Häuser.

                Auf den ausgefahrenen und verschlammten Dorfstraßen mühten sich Kradmelder mit ihren knatternden Motorrädern, um Befehle zum Abteilungsstab zu bringen, der in der Dorfschule Quartier gefunden hatte. Ordonnanzen eilten geschäftig hin und her. Mit ölverschmierten Händen arbeitete das Werkstattpersonal an den Fahrzeugen, unterstützt von Panzersoldaten und Lastwagenfahrern. Verräterisch blinkte das Werkzeug in der Sonne.

                Der dumpfe Knall einer Detonation unterbrach die scheinbar friedliche Idylle; in nördlicher Richtung stieg eine von roten Flammenzungen durchbrochene schwarze Rauchsäule in den blauen Himmel, und das Knattern des Feuers war weithin zu hören. Offenbar brannte einer der im Wäldchen nahe des Dorfes abgestellten Tanklastwagen der Versorgungsstaffel.

                Alle Blicke richteten sich dorthin. Kommandos wurden gerufen, ein Melder brachte die Nachricht, daß sich russische Minenhunde auf das Dorf zu bewegten. Einer von ihnen hatte den Tanklastwagen in die Luft gesprengt. Die anderen Tiere konnten schon mit bloßem Auge auf dem gegenüberliegenden Hang erkannt werden. Schnell wurde das Werkzeug mit den Karabinern vertauscht und ein heftiges Feuer auf die Hunde eröffnet, die irritiert ihre Bewegung in Richtung Dorf nur noch zögernd fortsetzten. Einige bäumten sich getroffen auf, wanden sich im Todeskampf, andere schlichen jaulend mit eingezogenem Schwanz davon.



                Zwei beherzte Panzersoldaten lockten einen Hund mit Essensresten und fingen ihn ein. Er wurde zum Abteilungsstab gebracht und untersucht. Es bedurfte einiger Vorsicht, um die beiden Taschen mit dem hölzernen Hebel vom Rücken des Tieres zu nehmen - sie waren mit Sprengstoff gefüllt. Der Hund war eine lebende Mine gewesen, ein besonders makabres Kapitel der militärischen Verwendung von Tieren.



                Der Einsatz von Tieren im Krieg hat Tradition

                Über die Verwendung von Tieren im Kriegsdienst zu berichten, heißt vor allem, an die Hunderttausende von Kavallerie-, Artillerie- und Troßpferde zu erinnern, die, als stumme Kreaturen der menschlichen Unvernunft ausgeliefert, auf den Schlachtfeldern gelitten haben und starben.

                Erzählt werden muß auch über die Rudel von Vorposten-, Melde- und Sanitätshunden und über Schwärme von Tauben, die für Aufklärungs- und Meldezwecke eingesetzt worden sind. Neben dem Pferd stand der Hund dem Menschen schon während kriegerischer Auseinandersetzungen im Altertum besonders nahe. Griechen, Römer, Gallier, Zimbern, Alemannen und Iberer benutzten Kriegshunde für den Kampf, später die Spanier auf Kuba und die Briten auf Jamaica. Letztere züchteten für diese Zwecke besondere Bluthunde, die sogenannten Bullenbeißer.

                Im deutschen Heer gab es Ende des 19. Jahrhunderts erste praktische Versuche, Hunde im Kriegsdienst zu verwenden. Dafür waren zwei Jägerbataillone ausgewählt worden, das Brandenburgische Jägerbataillon Nr. 3 in Lübben und das Jägerbataillon Nr. 9 in Goslar. Sie verwendeten bis zu zwölf besonders abgerichtete Hunde im Vorpostendienst. Bereits zu dieser Zeit gab es Versuche, die Tiere zum Aufspüren Verwundeter und bei der Munitionsversorgung der Truppe zu nutzen. In den Streitkräften anderer Länder zeichnete sich eine ähnliche Entwicklung ab.

                Kriegshunde waren feinnasige, mit bestem Gehör ausgestattete, begabte, ausdauernde, nervenstarke, wetterfeste und höchst dressurfähige Tiere, die im Vorposten- und Sicherungsdienst, zur Begleitung von Aufklärungstrupps und Gefangenentransporten, als Meldehunde und für den Munitionsnachschub eingesetzt wurden. Zum Dienst an Verwundeten wurden im Ersten Weltkrieg im Sanitätshundedepot Fangschleuse bei Berlin besondere Sanitätshunde ausgebildet.

                Geeignet waren Schäferhunde, Riesenschnauzer, Boxer, Dobermannpinscher und Terrier. Über die wachsende Bedeutung der militärischen Verwendung von Hunden geben die Verlustzahlen des Ersten Weltkrieges Auskunft. Das deutsche Heer verlor in den Jahren von 1914 bis 1918 zwischen 20 000 und 30 000 Tiere, darunter 4 000 Sanitätshunde. Nach dem Krieg wurde in Sperenberg bei Zossen die Heereshundeschule eingerichtet. Kriegshunde kamen vor allem für Hilfsdienste zum Einsatz.

                Über eine ganz anders geartete Verwendung ist einleitend schon berichtet worden - der Verwendung von Hunden als lebende Minen. Deutsche Panzersoldaten begegneten ihnen erstmals im Herbst und Winter 1941 während der Kämpfe auf dem Territorium der Sowjetunion. Von der Roten Armee waren Panzerzerstörerabteilungen aufgestellt worden, deren einziges und wirksamstes Kampfmittel sogenannte Panzervernichtungshunde waren. Dafür verwendete Tiere reichten hinsichtlich ihrer Größe nicht ganz an die deutscher Schäferhunde heran. Ihre Hundeführer schnallten ihnen unmittelbar vor dem Einsatz eine Sprengladung um, deren Gesamtgewicht zwischen 7,2 und 12 kg lag, und die in zwei Taschen untergebracht war.

                Geeignet waren Schäferhunde, Riesenschnauzer, Boxer, Dobermannpinscher und Terrier. Über die wachsende Bedeutung der militärischen Verwendung von Hunden geben die Verlustzahlen des Ersten Weltkrieges Auskunft. Das deutsche Heer verlor in den Jahren von 1914 bis 1918 zwischen 20 000 und 30 000 Tiere, darunter 4 000 Sanitätshunde. Nach dem Krieg wurde in Sperenberg bei Zossen die Heereshundeschule eingerichtet. Kriegshunde kamen vor allem für Hilfsdienste zum Einsatz Über eine ganz anders geartete Verwendung ist die Verwendung von Hunden als lebende Minen.

                Deutsche Soldaten begegneten ihnen erstmals im Herbst und Winter 1941 während des Krieges gegen die Sowjetunion.
                Von der Roten Armee waren Panzerzerstörerabteilungen aufgestellt worden, deren einziges und wirksamstes Kampfmittel sogenannte "Panzervernichtungshunde" waren. Die dafür verwendete Tiere reichten hinsichtlich ihrer Größe nicht ganz an die deutscher Schäferhunde heran. Ihre Hundeführer schnallten ihnen unmittelbar vor dem Einsatz eine Sprengladung um, deren Gesamtgewicht zwischen 7,2 und 12 kg lag, und die in zwei Taschen untergebracht war.



                Auf dem Rücken wurde die Zündvorrichtung befestigt, zu der ein etwa 200 mm langer, hölzerner Kipphebel, ein Schlagbolzen und eine 200 g schwere Übertragungsladung gehörten. Die Hunde waren von ihren Hundeführern während einer 40 Tage dauernden Ausbildung dazu abgerichtet worden, unter Fahrzeugen nach Futter zu suchen. Dazu wurden Traktoren benutzt. Im Ernstfall stieß dabei der Kipphebel an den Boden der Fahrzeugwanne oder an tiefer liegende Teile des Fahrgestells und wurde nach hinten gedrückt.



                Der Sicherungssplint gab daraufhin den Schlagbolzen frei, der die Sprengkapsel und die Übertragungsladung auf dem Rücken des Tieres zündete. Durch Zündübertragung wurde dann die zweiteilige Sprengladung in den Seitentaschen zur Explosion gebracht. Ihre Sprengkraft reichte aus, um ein Panzerfahrzeug zu zerstören.


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                • #9
                  Spezielle sowjetische Verbände dressierten "Minenhunde".

                  Ein solches Kampfmittel sorgte natürlich für Überraschung. Die 3. Panzerdivision des deutschen Heeres hatte im Oktober 1941südostwärts der Stadt Gluchow zum ersten Mal Gefechtsberührung mit russischen Panzervernichtungshunden. Sie erzielten keine Erfolge; die Tiere wurden von den aufmerksamen deutschen Soldaten abgeschossen, andere gerieten zusammen mit drei Hundeführern in Gefangenschaft. Ein Verhör der Hundeführer ergab, daß sie erst im Juli 1941 zu den Streitkräften einberufen worden waren. Nach Abschluß der Ausbildung in Wischnjaki, 15 km von Moskau entfernt, hat man sie zusammen mit den Hunden zur 2. Armee-Panzervernichtungsabteilung versetzt.

                  Die Abteilung Fremde Heere Ost (II) im Oberkommando des Heeres erhielt am 6. Dezember 1941 eine Meldung über den Einsatz von Panzervernichtungshunden im Abschnitt der 1. Panzerarmee. Wenige Tage später, am 13. Dezember, wurden weitere Einzelheiten bekannt. Erstmals lag die Gliederung einer Panzervernichtungsabteilung vor, die mit Panzervernichtungshunden ausgestattet war. Eine solche Abteilung besaß eine Sollstärke von 235 Offizieren, Unteroffizieren und Soldaten. Hinzu kamen 150 Panzervernichtungshunde, die im deutschen Sprachgebrauch als Minenhunde bezeichnet wurden. Zwei Abteilungen konnten zu einem Panzerzerstörerbataillon mit 500 Mann und 300 Hunden zusammengefaßt werden. Von der Abteilung Fremde Heere Ost (II) wurde eingeschätzt, daß der Russe "aus Mangel an Panzerabwehrwaffen rührig bei der Verwendung behelfsmäßiger Abwehrmittel" sei. Dazu zählten die Panzervernichtungshunde. Besondere Erfolge dieses "Kampfmittels" sind indessen nicht bekannt geworden. Da fällt der Bericht eines Angehörigen der 18. Panzerdivision aus dem Jahr 1942 schon aus dem Rahmen, in dem vom erfolgreichen Einsatz russischer Panzervernichtungshunde im Abschnitt dieses Verbandes die Rede ist. Auf deutscher Seite entstanden Verluste, die eine hektische Jagd auf alle Hunde nach sich zogen. Dabei ist auch leider mancher Hund, der in den Einheiten als Maskottchen besondere Hege und Pflege erhalten hatte, zur Strecke gebracht worden. Nach russischen Angaben waren noch im Juli 1943, während der Schlacht im Kursker Bogen, mehrere Panzerzerstörerbataillone mit Panzervernichtungshunden im Einsatz.Weitere Angaben über diese besondere Verwendungsform von Kriegshunden auf russischer Seite liegen nicht vor.

                  1944/45 befanden sich die deutschen Streitkräfte in einer ähnlichen Situation wie die Rote Armee zu Beginn des Krieges. Sie waren in die Defensive gedrängt und mußten sich vor allem der Überzahl der Panzer und gepanzerten Fahrzeuge ihrer Kriegsgegner erwehren. Auf der Suche nach geeigneten Kampfmitteln erinnerte man sich der Verwendung russischer Panzervernichtungshunde. Dabei gesammelte Erfahrungen waren die Grundlage für verschiedene Versuche, die das Heereswaffenamt in Zusammenarbeit mit der Heereshundeschule in Sperenberg auf dem Versuchsgelände in Kummersdorf durchführte. Ziel war es, mit Hilfe des Einsatzes von "Minenhunden" zusätzliche Panzervernichtungsmittel zu schaffen. Soweit bekannt geworden ist, blieb es bei den Versuchen.

                  Das Ende des Zweiten Weltkrieges unterbrach die Arbeiten an diesem Projekt.

                  (aus: Deutsche Militärzeitung 25, April 2001, Seite 50 bis 52)

                  Der Artikel stammt aus Deutsche Militärzeitung 25, April 2001, Seite 50 bis 52
                  Alle Abbildungen: Archiv des Autors
                  WOLFGANG FLEISCHER
                  source: Minenhunde als "Panzervernichtungshunde" waren lebende Minen

                  Translation Service:

                  Babelfish

                  Regards, Sven

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                  • #10
                    By the way, Colonel Hans von Luck mentions the mine dogs in his book Panzer Leader.

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                    • #11
                      Originally posted by Bair
                      By the way, Colonel Hans von Luck mentions the mine dogs in his book Panzer Leader.
                      I knew I'd read about them somewhere. That's a great book written by a thoroughly interesting man, he had many great insites regarding Rommel. Von Luck kept his sense of humor even under terrible situations. I think he's still alive, I've seen him comment on several History Channel documentaries. I would recommend "Panzer Leader" to any fan of the period.
                      Lance W.

                      Peace through superior firepower.

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